Nerkin Khndzoresk
Das Dorf befindet sich in der Samtgemeinde Goris in der Provinz Siunik.
Die Entfernung von der Provinzhauptstadt Kapan beträgt 86 km, von der Stadt Goris 21 km.
Die Höhe von der Meeresoberfläche beträgt 1.540 m.
Es liegt an der Grenze. Die Länge der Grenze mit Aserbaidschan umfasst 10 km. Das Dorf ist von allen drei Seiten eingeschlossen. Nach dem Ende des Krieges verlor es 30 Ha Land. Zusätzliche 100 Ha können als neutrale Zone verlustig gehen.
Ländereien: Landwirtschaftliche Fläche 474 Ha, Weideland 66 Ha, Ortsnahe Ländereien 42 Ha.
| Bevölkerung | 156 |
| davon | |
| 0 – 6 Jahre | 13 |
| 7 – 18 Jahre | 23 |
| 19 – 60 Jahre | 108 |
| über 60 Jahre | 12 |
Die Zahl der im Dorf lebenden Familien beträgt 36, 2 weitere Familien wurden aus Artzakh angesiedelt. 7 Häuser sind unbewohnt.
| Zustand der Infrastruktur | |
| Erdgas | nicht vorhanden |
| Elektrizität | gut |
| Trinkwasser | ausreichend, die Wasserleitung bedarf einer Reparatur |
| Wasser zur Bewässerung | schlecht |
| Internet | schlecht |
| Mobiltelefon | ausreichend |
| Wege innerhalb des Dorfes | schlecht |
| Straßen zwischen den Ortschaften | extrem schlecht |
| Straßenbeleuchtung | gut |
| Spiel- und Sportplätze | schlecht |
| Öffentlicher Verkehr | extrem schlecht |
Erziehungs-, Gesundheits-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen Vorhanden
Kindergarten (ist in einem Privatgebäude untergebracht) ja
Schule ja
Musikschule nein
Kunstschule nein
Sportschule nein
Poliklinik nein
Krankenhaus nein
Apotheke nein
Zahnklinik nein
Arztpraxis nein
Vereinshaus nein
Veranstaltungssaal nein
Kulturhaus nein
Theater / Kino nein
Sportfeld / Sportsaal nein
Museum nein
Bibliothek (im Schulgebäude) ja
Die Haupteinnahmequelle der Dorfbewohner ist die traditionell angewandte Vieh- und Landwirtschaft. 90% der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt und das Hauptaugenmerk aller liegt in der Landwirtschaft. Die Dorfbewohner hegen den Wunsch, ins Dorf neue Technologien einzuführen.
Die hauptsächlich angebauten Kulturpflanzen sind Weizen, Gerste, Luzerne, Kartoffel, Bohnen, Tomaten und Gurken. Jede Familie besitzt im Durchschnitt 1200 m2 hausnahe Anbaufläche und 4,8 Ha Ackerfläche. Wegen der Grenznähe jedoch können die Ackerflächen jedoch nicht in vollem Umfang genutzt werden.
Die Hauptrichtungen der Viehwirtschaft sind Großvieh, Geflügel, Kleinvieh. Durch den Verlust der Weideflächen und der Gefahr wegen der Grenznähe ist die Viehwirtschaft zu einem riskanten und wenig ertragreichen Erwerbszweig geworden.
Im Dorf gibt es keine Gewächshäuser.
Drei Familien beschäftigen sich mit der Imkerei.
Im Dorf gibt es eine eingetragene Kooperative, die jedoch nicht aktiv ist.
Nicht landwirtschaftliche Einrichtungen vorhanden
Kiosk (es werden Produkte des Grundbedarfs verkauft) ja
Brotbäckerei ja
Lebensmittel- oder andere Geschäfte nein
Werkstatt (Dreher, Schweißer) ja
Lebensmittelverarbeitung nein
Andere industrielle Einrichtungen nein
Autowerkstatt nein
Restaurant, Café, Gästehaus usw. nein
Mögliche Entwicklungsmöglichkeiten des Dorfes:
Die Haupthindernisse in der Entwicklung des Dorfes liegen in der Gewährleistung der Sicherheit, der Entwicklung der Infrastruktur und der Dienstleistungen sowie im Übergang von der traditionellen zu einer Intensiven Landwirtschaft.
Wettbewerbsfähige Richtungen können sein:
Imkerei
Intensive Gartenwirtschaft (Birnen, Äpfel, Pflaumen, Walnüsse usw.)
Herstellung von Trockenfrüchten
Geflügelzucht (Neben Deckung des Fleischbedarfs können die Eier in der Brotbäckerei Abnahme finden)
Gewächshäuser
Schneidewerkstatt und Handarbeiten
Gemüseaufzucht durch Einsatz von Hydrophonics zur Herstellung von Grünfutter für Klein- und Großvieh
